Donnerstag, 30. Juni 2011Die Preise, die lieben Preise
In unseren Biosupermärkten finden Sie rund 300 Bioprodukte, die wir Ihnen zu Dauerniedrigpreisen anbieten. Oft unbemerkt halten wir die Erhöhungen von Preisen, die im Einkauf eigentlich schon seit Wochen teurer wurden, noch zurück. Doch irgendwann muss es sein...
Ab Anfang Juli erhöht sich der Butterpreis unserer Eigenmarkenbutter um 10 Cent auf 1,89 €. Das Positive daran ist, dass die Milchbauern schon seit längerem von höheren Auszahlunsgpreisen für die Biomilch profitieren. Die Kaffeepreise zogen auf dem Weltmarkt in den letzten Monaten immens an. Das bedeutet für unsere Bio-Company-Bohne im 500-g-Pack einen Anstieg auf 7,99 €. Der Kaffee besteht weiterhin zu 100 % aus den deutlich teuren Arabica-Bohnen. Warum können wir nun die 500-g-Packung des gemahlenen Bio-Company-Kaffees stabil für 4,99 € anbieten? Zum einen veränderten wir die Mischung, zur reinen Arabica-Bohne gesellte sich ein guter Anteil Robusta. Zum anderen kann man bei gemahlenem Kaffee die Bruchbohnen mit verarbeiten, welche für eine Mischung aus Bohnen gar nicht in Frage kommen. Bitte lassen Sie die neue Mischung einmal durch Ihre Kaffeemaschine laufen - ich persönlich bin sehr angetan vom wesentlich runderen Kaffeegeschmack, den diese Mischung nun hat. Preisgestaltung ist keine Einbahnstraße und sehr komplex, von vielen Faktoren abhängig. Wir versprechen aber, weiterhin für faire Preise, sowohl zu Ihnen, unseren Kunden, als auch zu den Erzeugern, zu sorgen. Mittwoch, 29. Juni 2011Ab morgen neue Angebote
Ab morgen gelten die neuen Angebote des fröhlichen Sommermonates Juli. Freuen Sie sich auf leckere Sommerrezepte und jede Menge attraktive Angebote, die den Sommer auf Balkonien oder im Garten entspannt werden lassen...
Sonntag, 26. Juni 2011Tagesgerichte in unseren Bistros KW 26
Berlin und Brandenburg (außer Pankow), ab ca. 10:00 h
Montag, 27.06.11 Suppe: Marokkanische Kichererbsensuppe mit Koriander 285 kcal, vegan Gericht: Pfanne von Schmetterlingsnudeln und Zucchinischeiben an Karotten-Lauch-Sauce 380 kcal, vegan, enthält Gluten Dienstag, 28.06.11 Suppe: Schorfheider Nudelsuppe mit frischem Marktgemüse 315 kcal, vegan Gericht: Brandenburger Gemüse-Pfanne mit Reis und Tomatensauce 415 kcal, vegan, enthält Gluten Mittwoch, 29.06.11 Suppe: Grüne Bohnen-Eintopf mit frischen Kräutern 295 kcal, enthält Gluten Gericht: Marokkanisches Putenragout mit Paprikastreifen und Petersilienkartoffeln 673 kcal, enthält Gluten Donnerstag, 30.06.11 Suppe: Eintopf von der Tellerlinse mit einem Hauch Balsamico 315 kcal, vegan Gericht: Tomatisierte Spaghetti mit Spinat, gerösteten Nüssen und geriebenem Käse 450 kcal, vegetarisch, enthältGluten, Laktose und Nüsse Freitag, 01.07.11 Suppe: Kokossüppchen mit gebackenen Bananenscheiben und geröstetem Ingwer 330 kcal, vegetarisch, enthält Laktose Gericht: Kartoffel-Kürbis-Gratin mit Bärlauch-Dip 580 kcal, vegetarisch, enthält Laktose Die Suppen und Gerichte stellt für uns der Berliner Bio-Caterer Jouis Nour her. Alle Angaben von Jouis Nour. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Hamburg Montag, 27.06.11 Suppe: Jesteburger Spargelcreme Suppe gebundene Spargelsuppe aus frischem Spargel, verfeinert mit einem Schuss Sahne und Schnittlauch abgeschmeckt Gericht: Tagliatelle Tricolore dreischichtiger Tagliatelle-Auflauf mit einer würzigen Spinatfüllung, einer raffinierten Tomatenfüllung und anschließend mit Käse und Semmelbrösel kross abgebacken Dienstag, 28.06.11 Suppe: Toskanische Landhaussuppe cremige Gemüsesuppe aus Zucchini, weißen Bohnen, Sellerie, Porree, Crème fraîche und mit toskanischen Kräutern abgeschmeckt Gericht: Lasagne con verdura italienische Lasagne mit Spinat, Paprika und Feta in Tomatensugo, goldgelb abgebacken mit einer Käsecreme Mittwoch, 29.06.11 Suppe: Minestrone klare bunte Gemüsesuppe nach italienischer Art, raffiniert mit Rosmarin, Chili und Zitrone abgeschmeckt Gericht: Bunter Nudelgratin "Della Mama" italienische Nudeln mit Erbsen, Tomaten, Zuckermais und Paprika, herzhaft überbacken mit einer Käse-Senf-Sauce Donnerstag, 30.06.11 Suppe: Finnische Steppenlauchsuppe mit Räuchertofu rustikale Suppe aus Röstkartoffeln, Porree, Räuchertofu und mit Sahne abgerundet Gericht: Fusilli con Zucchine Zucchini-Nudel Auflauf mit Porree und Kräutern, anschließend mit einer Käse-Semmelbrösel-Kruste gratiniert Freitag, 01.07.11 Suppe: Altländer Kürbiscreme Suppe herzhafte Suppe aus Hokkaido-Kürbis, Kartoffeln und Zwiebeln, fein säuerlich abgeschmeckt mit frischen Äpfeln Gericht: Djuvec-Reis Auflauf herzhaft deftiges Balkangericht mit Paprikagemüse und mit reichlich Käse goldgelb abgebacken Die Suppen und Gerichte stellt für uns die Hamburger Firma Roesner Vegetarische Bio Buffets her (DE-ÖKO-006). Alle Angaben von der Fa. Roesner. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Samstag, 25. Juni 2011Rezepte - Grünkernnocken auf italienischem Gemüse
Und so bereiten Sie zu: Donnerstag, 23. Juni 2011Entschleunigt ins Kino?
Die Zeit anhalten? Oder wenigstens verlangsamen? Keine E-Mails, keine Computer, ja vielleicht nicht mal Uhren, sondern nur die Sonne als Zeitmesser... Darüber ließe sich mehrere Abende lang philosophieren, oder? Vielleicht, um die Diskussion anzuregen, gehen Sie vorher ins Kino und schauen sich "Vier Leben" an. Es ist ein, so heißt es, "spiritueller Film über das Sterben eines Ziegenhirtes und das Eigenleben störrischer Tiere." (Tip Berlin 14, Fimkritik).
Der Film kommt am 30. Juni in die Kinos. Hier geht’s zur Webseite des Films mit Trailer - und geben Sie Bescheid, wenn Sie Ihr Leben umstellen Mittwoch, 22. Juni 2011Wenn Engel reisen
Ja, wenn Engel reisen
![]() ![]() Dienstag, 21. Juni 2011Vern e. V. Unterstützung immer aktiver
Eigentlich sind wir "nur" die Inititatoren - die wirkliche Unterstützung für den Vern e. V., den Verein zum Erhalt und zur Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg leisten Sie, liebe Kunden.
Warum? Seit Jahresanfang kosten unsere kompostierbaren Maisstärketütchen 8 Cent. 2 Cent davon wandern direkt an den Vern e. V. - Bis jetzt sind rund 130.000 von Ihnen benutzte Tütchen und damit rund 2.600 Euro für den Vern e. V. zusammengekommen. Dafür danken WIR IHNEN, liebe Kundinnen und Kunden. Montag, 20. Juni 2011Herrlich:
... mehrere Führungen von Schulklassen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft haben offensichtlich Eindruck hinterlassen. Danke an Matthias aus der Reichsstraße, der den Eindruck massiv unterstrich
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Geschrieben von Bio-Robert
in BC und die nächste Generation
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Sonntag, 19. Juni 2011Tagesgerichte in unseren Bistros KW 25
Berlin und Brandenburg (außer Pankow), ab ca. 11:00 h
Montag, 20.06.11 Suppe: Hausgemachtes Gemüsesüppchen mit Gerste und Lauchzwiebeln 385 kcal, vegan, enthält Gluten Gericht: Mit Hackfleisch gefüllte Paprikaschote an Tomaten-Paprika-Sauce und Kartoffeln 470 kcal, enthält Gluten Dienstag, 21.06.11 Suppe: Kartoffel-Lauchsuppe mit feinen knackigen Croutons 315 kcal, vegetarisch, enthält Gluten und Laktose Gericht: Spaghetti in Sahne-Schinkensauce mit Käsestreifen 595 kcal, enthält Gluten und Laktose Mittwoch, 22.06.11 Suppe: Feines Spargelcremesüppchen mit Räucherlachsstreifen 335 kcal, enthält Laktose Gericht: Dinkel-Pizza "Texicana" (Salami, Paprika, Mais) mit Käse 468 kcal, enthält Gluten und Laktose Donnerstag, 23.06.11 Suppe: Cremiges Brokkolisüppchen mit gerösteten Sesam 315 kcal, vegetarisch, enthält Laktose Gericht: Lassagne mit pikanter Bolognese und geriebenem Käse 595 kcal, enthält Gluten und Laktose Freitag, 24.06.11 Suppe: Linsensuppe mit feinen Lauchstreifen 341 kcal, vegan Gericht: Schichtkohl-Auflauf mit Kräuter-Joghurt-Dip 515 kcal, enthält Laktose Die Suppen und Gerichte stellt für uns der Berliner Bio-Caterer Jouis Nour her. Alle Angaben von Jouis Nour. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Hamburg Montag, 20.06.11 Suppe: Jesteburger Spargelcreme Suppe gebundene Spargelsuppe aus frischem Spargel, verfeinert mit einem Schuss Sahne und mit Schnittlauch abgeschmeckt Gericht: Fusilli con Zucchine Zucchini-Nudel Auflauf mit Porree und Kräutern, anschließend mit einer Käse-Semmelbrösel-Kruste gratiniert Dienstag, 21.06.11 Suppe: Tomatensuppe "della Nonne" klassische gebundene Tomatensuppe aus sonnengereiften Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Italienischen Kräutern Gericht: Djuvec-Reis Auflauf herzhaft deftiges Balkangericht mit Paprikagemüse und mit reichlich Käse goldgelb abgebacken Mittwoch, 22.06.11 Suppe: Erbsensuppe nach Art des Hauses sämige Erbsensuppe mit Kartoffeln, Zwiebeln und herzhaftem Räuchertofu, abgeschmeckt mit Senf, frischen Kräutern und Sahne Gericht: Lasagne con verdura italienische Lasagne mit Spinat, Paprika und Feta in Tomatensugo, goldgelb abgebacken mit einer Käsecreme Donnerstag, 23.06.11 Suppe: Altländer Kürbiscreme Suppe herzhafte Suppe aus Hokkaido-Kürbis, Kartoffeln und Zwiebeln, fein säuerlich abgeschmeckt mit frischen Äpfeln Gericht: Tagliatelle Tricolore dreischichtiger Tagliatelle-Auflauf mit einer würzigen Spinatfüllung, einer raffinierten Tomatenfüllung und anschließend mit Käse und Semmelbrösel kross abgebacken Freitag, 24.06.11 Suppe: Grüne-Bohnen-Zitronen-Kräuter-Suppe sahnig frische gebundene Bohnensuppe mit Kartoffeln und Gartenkräutern Gericht: Bunter Nudelgratin "Della Mama" italienische Nudeln mit Erbsen, Tomaten, Zuckermais und Paprika, herzhaft überbacken mit einer Käse-Senf-Sauce Die Suppen und Gerichte stellt für uns die Hamburger Firma Roesner Vegetarische Bio Buffets her. Alle Angaben von der Fa. Roesner. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Samstag, 18. Juni 2011Gegrillter Chili-Schweinebauch
Und so bereiten Sie zu: Freitag, 17. Juni 2011Was hat EHEC mit ökologischem Landbau zu tun?
Erneut Dank an den BÖLW für dieses Wissensmaterial für Interessierte:
Ökologischer Landbau und EHEC BÖLW-Stellungnahme zum aktuellen Wissensstand - Was hat EHEC mit Ökologischem Landbau zu tun? - Ist es zulässig, aus dem aktuellen Fall Rückschlüsse auf das System Ökologischer Landbau zu ziehen? - Welche politischen Forderungen sind zu erheben? EHEC ist kein Thema einer spezifischen Anbaumethode. Es ist erwiesen, dass vom Öko-Anbau kein besonderes Risiko für die Kontamination von Lebensmitteln mit EHEC-Erregern ausgeht.1 Studien zeigen darüber hinaus, dass bei der Tierhaltung auf Bio-Betrieben ein geringeres Risiko für das Vorkommen von EHEC besteht als in der konventionellen Landwirtschaft.2 3 Nach bisherigen Erkenntnissen und Erfahrungen sind Kontaminationen mit EHEC in der Regel auf die ungenügende Einhaltung der Hygiene zurück zu führen. Diese Probleme sind systemunabhängig; umfassende Hygienevorschriften gelten für alle Betriebe. Der Betrieb in Bienenbüttel hat nach den derzeitigen Erkenntnissen zur Verbreitung des Erregers beigetragen. Man kann daraus aber nicht schließen, dass dies der allei- nige Verbreitungsweg ist. Die Quelle des Erregers ist nach wie vor nicht identifiziert. Nach wie vor ist der Ausgangspunkt für den Ausbruch der EHEC-Infektion nicht bekannt. Somit kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass es auch noch andere Verbreitungswe- ge des Erregers gab. Es gibt auch im aktuellen Fall keine Verbindung zwischen EHEC und der biologischen Pro- duktionsweise des Betriebs. Der betroffene Betrieb hält hohe Standards der Qualitätssicherung ein. Der BÖLW fordert, weiterhin mit allem Nachdruck nach der Ursache der Infektionen zu su- chen, um so die Gesundheitsgefährdung und die Verunsicherung der Bevölkerung schnellstmöglich zu beenden. Auch die Betriebe der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft beteiligen sich daran mit allen ihren Möglichkeiten. Der Bio-Landbau ist eine moderne, sichere und besonders streng kontrollierte An- baumethode, die auf dem neuesten Stand der Forschung basiert. Der Ökologische Landbau beruht auf einer Kreislaufwirtschaft. Damit werden die multifunkti- onalen Ansprüche an die Landwirtschaft optimal erreicht – wie zum Beispiel ein dauerhaft fruchtbarer Boden, Klimaschutz, Ressourcenschonung, tiergerechte Haltung, vertrauenswür- dige und schmackhafte Lebensmittel. Extensive, naturnahe Anbausysteme wie der Ökologische Landbau minimieren nachweislich die Risiken bei der Lebensmittelerzeugung. Hohe Qualitätsstandards gewährleisten eine hohe Qualität und Sicherheit der Lebensmittel. Risi- ken lassen sich in der Land- und Lebensmittelwirtschaft jedoch nie zu 100 Prozent aus- schließen. Im Zuge der Diskussion um EHEC wurde die Düngepraxis des Ökologischen Landbaus mehrfach kritisiert und zum Teil falsch dargestellt. Richtig ist: Gülle wird im Ökologischen Gemüsebau nicht auf die Pflanzen ausgebracht, sondern – sofern sie überhaupt verwendet wird – vor der Aussaat oder Pflanzung in den Boden eingearbeitet. Der Tierdung dient dazu, die Bodenfruchtbarkeit aufzubauen, indem er Nährstoffe liefert und den Humus vermehrt. In einem so gepflegten Boden wachsen gesunde, robuste und aromatische Pflanzen. Zudem speichern humusreiche Böden viel Wasser und CO2. Zahlreiche Studien zeigen die große Bedeutung, die die organische Düngung für den Erhalt der Ertragsfähigkeit der Böden und die Qualität der Pflanzen hat. Im Übrigen wird auch im konventionellen Landbau selbstver- ständlich mit dem anfallenden Tierdung und nicht nur ausschließlich mineralisch gedüngt. Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft gibt die weitreichendsten Antworten auf die Fragen nach Nahrungsmittelqualität und nachhaltiger Landwirtschaft. Ökologisch erzeugte Lebensmittel werden von 74 Prozent der Verbraucher gekauft. Dies zeigt, dass ökologisch erzeugte Lebensmittel eine in der Gesellschaft breit verankerte Alternative zu konventionell erzeugten Lebensmitteln sind. Forderungen des BÖLW • Nach der Quelle der EHEC-Infektion muss weiter mit Hochdruck gesucht werden. • Warnungen bei Verdachtsmomenten sollten allgemein und ohne Namensnennung, Vorverurteilung und diskreditierende Formulierungen der jeweiligen Betriebe ausge- sprochen werden. • Bei ähnlichen Fällen soll künftig bei Verdacht sofort ein behörden- und ministerien- übergreifender Krisenstab eingerichtet werden, bei dem alle Informationen zusam- menfließen, ausgewertet werden und über den die Information der Öffentlichkeit ko- ordiniert wird. 1 Siehe hierzu die Ergebnisse aus dem europäischen Forschungsprojekt QLIF (http://www.qlif.org/objective/safety1.html) und dem transnationalen Forschungsprojekte PathOrganic (http://www.icrofs.org/coreorganic/pathorganic.html) 2 Diez-Gonzalez, F., T.R. Callaway, M. G. Kizoulis, Russell, J.B. (1998) Grain Feeding and the Dissemination of Acid-Resistant Escherichia coli from Cattle. Science 11 September 1998: 1666-1668. [DOI:10.1126/science.281.5383.1666] 3 Callaway,T.R.,R.O.Elder,J.E.Keen,R.C.Anderson,andD.J.Nisbet(2003).ForageFeedingtoReduce Preharvest Escherichia coli Populations in Cattle, a Review. J. Dairy Sci. 86:852–860. Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Marienstr. 19-20 10117 Berlin Tel. 030.28482300 Fax 030.28482309 info@boelw.de www.boelw.de Es gibt kein schlechtes Wetter ...
... nur unpassende Kleidung
Ein Schirmchen, ein Regencape oder Regenhut sollten also auf jeden Fall zur Ausrüstung gehören. Aber trotzdem werden wir Spaß haben, versprochen! Donnerstag, 16. Juni 2011Ehec und Bio
Danke wie immer an den BÖLW, der akribisch Informationen zusammenträgt und um Veröffentlichung bittet:
Aktuelle Information zu EHEC Bewährte Düngepraxis des Öko-Landbaus fördert nachhaltig Bodenfruchtbarkeit Die EHEC-Krankheitswelle begann nach Informationen des Robert-Koch-Institutes Ende April/Anfang Mai in Norddeutschland. Die Quelle für die tragisch und sehr aggressiv verlau- fenden EHEC-Infektionen ist bisher nicht bekannt. In diesem Zusammenhang werden auch Fragen zu Praktiken des ökologischen Landbaus mit dem Schwerpunkt Düngung gestellt. Nach wie vor ist unklar, ob und wie die EHEC-Belastung auf Keimen und/oder dem entspre- chenden Saatgut entstanden ist. Derzeit liegt sogar die Vermutung nahe, dass Entstehung und Ausbreitung des Erregers nicht in direktem Zusammenhang zu Landwirtschaft oder Gartenbau stehen. Die hier zusammengetragenen Fakten zum Thema Düngung und Öko-Landbau dienen einer fundierten Hintergrund-Information: Öko-Landbau vermindert das EHEC-Aufkommen - Es ist wissenschaftlich belegt, dass EHEC kein spezifisches Bio-Landbau-Problem dar- stellt. Bei der größten bisher bekannten EHEC-Quelle, dem Mist von Kühen, schneidet der Öko-Landbau im Vergleich zur konventionellen Tierhaltung sogar deutlich besser ab. Eine amerikanische Studie belegt, dass die EHEC-Belastung bei Kühen, die mit hohen Anteilen an energiereichem Kraftfutter gefüttert werden, um das 300-fache größer ist als bei artgerechter raufutter-betonter Fütterung mit Heu und Gras, wie sie auf Bio-Betrieben üblich ist. Intensive Tierhaltung führt zudem zu vermehrtem Antibiotikaeinsatz und Resis- tenzbildung sowie zu einer insgesamt höheren Keimbelastung. Der ermittelte EHEC- Erregertyp 0104:H4 weist eine achtfache Antibiotikaresistenz auf, was bedeutet, dass er in seinem Leben mit mindestens diesen acht Antibiotika in Berührung gekommen sein muss. Im ökologischen Landbau werden Mist und Gülle als natürliche Ressourcen getreu dem Kreislauf-Prinzip als sorgsam aufbereitete, wertvolle Düngemittel eingesetzt. Mikroorganismen beleben den Boden - Schon seit 2004 arbeiten Wissenschaftler im Rahmen eines EU-Projektes an potentiellen Qualitätsbeeinträchtigungen im Gemüsebau und in der Tierhaltung. Auch ein transnatio- nales Forschungsprojekt hat die Frage der Risiken von Krankheitserregern in Gülle und Mist bzw. im Bio-Gemüse in den letzten drei Jahren untersucht. Dabei wurden Empfeh- lungen ausgearbeitet, die die gute fachliche Praxis der Bio-Gemüseerzeuger stärken. Die biologische Landwirtschaft baut auf eine seit Jahrhunderten bewährte Düngerpraxis auf, die neben der Rückführung der Pflanzennährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium auch den nachhaltigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit bewirkt. Diese Praxis zeigt sich gerade vor dem Hintergrund schwindender Phosphorreserven als besonders zukunftsfähig. Außer- dem stabilisieren Mikroorganismen den Boden. Ein Boden, der nicht mit leichtlöslichen Stickstoff-Düngern und chemisch-synthetischen Pestiziden belastet wird, ist intensiv belebt - und das ist gut so: In einer Handvoll Boden leben ganz ursprünglich und natürlich mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Die Bakterien und Pilze dominieren mas- senmäßig, obwohl nur ein Bruchteil dieser mikrobiellen Vielfalt bisher überhaupt bekannt ist. Dieser Mikrokosmos stabilisiert die Bodenstruktur, baut Fremdstoffe ab, setzt organi- sches Material um, liefert dadurch Pflanzennährstoffe nach und trägt wesentlich zur Bil- dung von Humus bei. Noch intensiver belebt sind Stallmist, Kompost und Gülle, da das reichliche Nährstoffangebot mikrobielles Wachstum stimuliert. Mit der Ausbringung dieser Hofdünger werden die darin gebundenen Nährstoffe auf die landwirtschaftlichen Flächen übertragen und das Wachstum bodenbürtiger Mikroorganismen angeregt. Zahlreiche Langzeitversuche belegen diese positiven Wirkungen der organischen Düngung – und zwar in allen Regionen der Welt. - Mögliche Risiken bei der Verwendung organischer Dünger werden durch Wärmeprozesse wie bei der Mistrotte und Kompostierung minimiert. Bodenbearbeitung und Pflanzenwur- zeln sorgen außerdem für gut durchlüftete landwirtschaftliche Böden, die nachweislich kein bevorzugtes Milieu für kritische Bakterien darstellen. Eine niederländische Studie gibt Hinweise darauf, dass E. Coli-Erreger in Böden mit gutem Humusanteil weniger gute Überlebenschancen haben. Gerade solche Bodeneigenschaften werden durch die regel- mäßige Ausbringung von organischen Düngern wie Stall- bzw. Festmist und Kompost erreicht. Es gibt keine Alternative zur Kreislaufwirtschaft - Bio-Gärtnerinnen und -Gärtner arbeiten ihre Dünger in den Boden ein und bringen sie nicht auf die Pflanzen aus. Die so genannte Kopfdüngung auf bestehende Gemüsekultu- ren ist unüblich, konventionell wie ökologisch. Festmist und Kompost werden vor der Saat bzw. Pflanzung ausgebracht und eingearbeitet. Von einer Anwendung nach der Saat oder Pflanzung wird dringend abgeraten. - Ideal ist die Kompostierung von Mist. Auch die Qualität des Wassers zum Bewässern der Flächen haben die ökologischen Erzeuger im Blick. Und last but not least haben sie sicherzustellen, dass keine tierische Fäkalien aus benachbarten Feldern in die Gemüsepar- zellen ablaufen können. - Vor allem bei den verbandsgebundenen Öko-Gemüsebetrieben ist eine Gesamtbetriebsumstellung vorgeschrieben. Es gilt ein Verbot des Einsatzes von konventioneller Gülle, Jauche, Geflügelmist und Guano. - Hygiene wird auch in der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln groß geschrieben. Der Öko- Landbau verwendet dafür organische Säuren, kein Chlordioxid. So werden bei der Entkeimung des Saatgutes sowie im Waschwasser für Lebensmittel (v. a. Gemüse) nur für Bio zugelassene Desinfektionsmittel und -techniken verwendet, etwa organische Säuren wie Ascorbinsäure (E 300), Zitronensäure (E330) und Zitronensaftkonzentrat. In der Verarbeitung von konventionellen Lebensmitteln wird hauptsächlich Chlordioxid eingesetzt. Die unterschiedlichen Wirksamkeiten wurden wissenschaftlich untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die für die Verarbeitung von biologischen Lebensmitteln zugelassenen or- ganischen Säuren die Wirksamkeit zeigen, die Lebensmittelsicherheit garantiert. Ein hygienisch besonders wirksamer, unbedenklicher und viel klimafreundlicherer Stoff als das Chlordioxid ist Ozon, das auch in der Aufbereitung ökologischer Gemüse eingesetzt werden kann. Wissenschaftlicher Kenntnisstand ist, dass keine erhöhte Belastung von Bio-Lebensmitteln mit humanpathogenen Keimen besteht. Der gesamte Produktionsprozess mit Tierhaltung, Hofdüngermanagement, Bodenmanagement, Anbau/Kulturführung, Weiterverarbeitung, Ver- packung und Vertrieb sorgt für wertvolle Lebensmittel bei gleichzeitiger höchstmöglicher Schonung der Umwelt. Vor dem Hintergrund schwindender Nährstoffvorräte, wachsender Weltbevölkerung, Ernährungssicherheit und Klimawandel gibt es keine Alternative zur Rück- führung von pflanzlichen und tierischen Reststoffen auf Flächen, die direkt oder indirekt zur Lebensmittelerzeugung vorgesehen sind. Wer noch mehr wissen will: www.fibl.org Reinigungskräfte gesucht
Wir suchen für unsere neue Filiale in der Brunnenstraße 6-7, 10119 Berlin, ab sofort Reinigungskräfte auf 400-€-Basis. Bitte richten Sie Ihre kurze Bewerbung mit Lebenslauf und Lichtbild an: BIO COMPANY Beteiligungs GmbH, Rheinstr. 45-46, 12161 Berlin oder gleich per E-Mail an jukic@biocompany.de.
Wir freuen uns auf Sie! Dienstag, 14. Juni 2011Markt in der Brunnenstraße eröffnet am 07. Juli
Naja, Baustelle, Baustelle - das ist bald vorbei. Wir öffnen am 07. Juli 11, wie immer pünktlich um 8 Uhr.
![]() Und dann sind wir bei diesem Großstadtgewimmel auch mit dabei ;-) - in gut 3 Wochen ...
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