Donnerstag, 16. Juni 2011Ehec und Bio
Danke wie immer an den BÖLW, der akribisch Informationen zusammenträgt und um Veröffentlichung bittet:
Aktuelle Information zu EHEC Bewährte Düngepraxis des Öko-Landbaus fördert nachhaltig Bodenfruchtbarkeit Die EHEC-Krankheitswelle begann nach Informationen des Robert-Koch-Institutes Ende April/Anfang Mai in Norddeutschland. Die Quelle für die tragisch und sehr aggressiv verlau- fenden EHEC-Infektionen ist bisher nicht bekannt. In diesem Zusammenhang werden auch Fragen zu Praktiken des ökologischen Landbaus mit dem Schwerpunkt Düngung gestellt. Nach wie vor ist unklar, ob und wie die EHEC-Belastung auf Keimen und/oder dem entspre- chenden Saatgut entstanden ist. Derzeit liegt sogar die Vermutung nahe, dass Entstehung und Ausbreitung des Erregers nicht in direktem Zusammenhang zu Landwirtschaft oder Gartenbau stehen. Die hier zusammengetragenen Fakten zum Thema Düngung und Öko-Landbau dienen einer fundierten Hintergrund-Information: Öko-Landbau vermindert das EHEC-Aufkommen - Es ist wissenschaftlich belegt, dass EHEC kein spezifisches Bio-Landbau-Problem dar- stellt. Bei der größten bisher bekannten EHEC-Quelle, dem Mist von Kühen, schneidet der Öko-Landbau im Vergleich zur konventionellen Tierhaltung sogar deutlich besser ab. Eine amerikanische Studie belegt, dass die EHEC-Belastung bei Kühen, die mit hohen Anteilen an energiereichem Kraftfutter gefüttert werden, um das 300-fache größer ist als bei artgerechter raufutter-betonter Fütterung mit Heu und Gras, wie sie auf Bio-Betrieben üblich ist. Intensive Tierhaltung führt zudem zu vermehrtem Antibiotikaeinsatz und Resis- tenzbildung sowie zu einer insgesamt höheren Keimbelastung. Der ermittelte EHEC- Erregertyp 0104:H4 weist eine achtfache Antibiotikaresistenz auf, was bedeutet, dass er in seinem Leben mit mindestens diesen acht Antibiotika in Berührung gekommen sein muss. Im ökologischen Landbau werden Mist und Gülle als natürliche Ressourcen getreu dem Kreislauf-Prinzip als sorgsam aufbereitete, wertvolle Düngemittel eingesetzt. Mikroorganismen beleben den Boden - Schon seit 2004 arbeiten Wissenschaftler im Rahmen eines EU-Projektes an potentiellen Qualitätsbeeinträchtigungen im Gemüsebau und in der Tierhaltung. Auch ein transnatio- nales Forschungsprojekt hat die Frage der Risiken von Krankheitserregern in Gülle und Mist bzw. im Bio-Gemüse in den letzten drei Jahren untersucht. Dabei wurden Empfeh- lungen ausgearbeitet, die die gute fachliche Praxis der Bio-Gemüseerzeuger stärken. Die biologische Landwirtschaft baut auf eine seit Jahrhunderten bewährte Düngerpraxis auf, die neben der Rückführung der Pflanzennährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium auch den nachhaltigen Aufbau der Bodenfruchtbarkeit bewirkt. Diese Praxis zeigt sich gerade vor dem Hintergrund schwindender Phosphorreserven als besonders zukunftsfähig. Außer- dem stabilisieren Mikroorganismen den Boden. Ein Boden, der nicht mit leichtlöslichen Stickstoff-Düngern und chemisch-synthetischen Pestiziden belastet wird, ist intensiv belebt - und das ist gut so: In einer Handvoll Boden leben ganz ursprünglich und natürlich mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Die Bakterien und Pilze dominieren mas- senmäßig, obwohl nur ein Bruchteil dieser mikrobiellen Vielfalt bisher überhaupt bekannt ist. Dieser Mikrokosmos stabilisiert die Bodenstruktur, baut Fremdstoffe ab, setzt organi- sches Material um, liefert dadurch Pflanzennährstoffe nach und trägt wesentlich zur Bil- dung von Humus bei. Noch intensiver belebt sind Stallmist, Kompost und Gülle, da das reichliche Nährstoffangebot mikrobielles Wachstum stimuliert. Mit der Ausbringung dieser Hofdünger werden die darin gebundenen Nährstoffe auf die landwirtschaftlichen Flächen übertragen und das Wachstum bodenbürtiger Mikroorganismen angeregt. Zahlreiche Langzeitversuche belegen diese positiven Wirkungen der organischen Düngung – und zwar in allen Regionen der Welt. - Mögliche Risiken bei der Verwendung organischer Dünger werden durch Wärmeprozesse wie bei der Mistrotte und Kompostierung minimiert. Bodenbearbeitung und Pflanzenwur- zeln sorgen außerdem für gut durchlüftete landwirtschaftliche Böden, die nachweislich kein bevorzugtes Milieu für kritische Bakterien darstellen. Eine niederländische Studie gibt Hinweise darauf, dass E. Coli-Erreger in Böden mit gutem Humusanteil weniger gute Überlebenschancen haben. Gerade solche Bodeneigenschaften werden durch die regel- mäßige Ausbringung von organischen Düngern wie Stall- bzw. Festmist und Kompost erreicht. Es gibt keine Alternative zur Kreislaufwirtschaft - Bio-Gärtnerinnen und -Gärtner arbeiten ihre Dünger in den Boden ein und bringen sie nicht auf die Pflanzen aus. Die so genannte Kopfdüngung auf bestehende Gemüsekultu- ren ist unüblich, konventionell wie ökologisch. Festmist und Kompost werden vor der Saat bzw. Pflanzung ausgebracht und eingearbeitet. Von einer Anwendung nach der Saat oder Pflanzung wird dringend abgeraten. - Ideal ist die Kompostierung von Mist. Auch die Qualität des Wassers zum Bewässern der Flächen haben die ökologischen Erzeuger im Blick. Und last but not least haben sie sicherzustellen, dass keine tierische Fäkalien aus benachbarten Feldern in die Gemüsepar- zellen ablaufen können. - Vor allem bei den verbandsgebundenen Öko-Gemüsebetrieben ist eine Gesamtbetriebsumstellung vorgeschrieben. Es gilt ein Verbot des Einsatzes von konventioneller Gülle, Jauche, Geflügelmist und Guano. - Hygiene wird auch in der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln groß geschrieben. Der Öko- Landbau verwendet dafür organische Säuren, kein Chlordioxid. So werden bei der Entkeimung des Saatgutes sowie im Waschwasser für Lebensmittel (v. a. Gemüse) nur für Bio zugelassene Desinfektionsmittel und -techniken verwendet, etwa organische Säuren wie Ascorbinsäure (E 300), Zitronensäure (E330) und Zitronensaftkonzentrat. In der Verarbeitung von konventionellen Lebensmitteln wird hauptsächlich Chlordioxid eingesetzt. Die unterschiedlichen Wirksamkeiten wurden wissenschaftlich untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die für die Verarbeitung von biologischen Lebensmitteln zugelassenen or- ganischen Säuren die Wirksamkeit zeigen, die Lebensmittelsicherheit garantiert. Ein hygienisch besonders wirksamer, unbedenklicher und viel klimafreundlicherer Stoff als das Chlordioxid ist Ozon, das auch in der Aufbereitung ökologischer Gemüse eingesetzt werden kann. Wissenschaftlicher Kenntnisstand ist, dass keine erhöhte Belastung von Bio-Lebensmitteln mit humanpathogenen Keimen besteht. Der gesamte Produktionsprozess mit Tierhaltung, Hofdüngermanagement, Bodenmanagement, Anbau/Kulturführung, Weiterverarbeitung, Ver- packung und Vertrieb sorgt für wertvolle Lebensmittel bei gleichzeitiger höchstmöglicher Schonung der Umwelt. Vor dem Hintergrund schwindender Nährstoffvorräte, wachsender Weltbevölkerung, Ernährungssicherheit und Klimawandel gibt es keine Alternative zur Rück- führung von pflanzlichen und tierischen Reststoffen auf Flächen, die direkt oder indirekt zur Lebensmittelerzeugung vorgesehen sind. Wer noch mehr wissen will: www.fibl.org Montag, 13. Juni 2011Nachtrag zu einer E-Mail vom Wochenende
Über die klaren Worte, die ich aus einer E-Mail vom Wochenende zitiere, darf bitte laut nachgedacht werden:
"Liebe Naturland Partner, Samstag, 11. Juni 2011Aktuelle Infos zu EHEC
Dank an den BÖLW zu folgendem Statement, dem wir uns sehr gern anschließen:
"Behörden nehmen Verzehrs-Warnung vor Gurken, Tomaten und Salat zurück - Sprossen vorerst weiter meiden Donnerstag, 9. Juni 2011Aktuell vom UBG
Der Beitrag des UBG spricht uns aus dem Herzen, wir veröffentlichen ihn komplett:
"UGB-Pressedienst 07.06.2011 EHEC-Hysterie: Keine Angst vor Gemüse - Infektionsquelle noch immer unklar - Hygiene sorgt für größte Sicherheit UGB, Wettenberg 07.06.2011 Bislang liegen keine wissenschaftlich haltbaren Beweise für die Ursache der Erkrankungswelle mit EHEC-Erregern vor. Deshalb hält der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e. V. (UGB) die weiterhin herausgegebenen Warnungen vor rohem Gemüse und Sprossen für nicht gerechtfertigt. „Nach wie vor ist ungeklärt, welche Lebensmittel für den Ausbruch der Infektionen verantwortlich sind,“ stellt Stefan Weigt vom UGB klar. „Niemand muss komplett auf Rohkost oder Obst verzichten – auch nicht Verbraucher in Norddeutschland.“ In der Vergangenheit seien vor allem ungenügend durchgegartes Fleisch und unerhitzte Milch Quellen für EHEC-Infektionen gewesen. Als völlig ungerechtfertigt bewertet der Ernährungswissenschaftler aus Wettenberg zudem den Vorwurf, Biobetriebe und deren Verzicht auf Pestizide seien verantwortlich für die Ansteckung mit EHEC-Bakterien. „Das ist Unsinn, Pestizide schützen nicht vor EHEC-Keimen.“ Und auch sonst sei es den Erregern egal, ob sie sich auf einer Biogurke oder einer konventionell erzeugten ansiedeln. „Den besten Schutz vor EHEC und anderen Infektionen durch Lebensmittel bietet eine sorgfältige Hygiene in der Küche“, rät Weigt. Dazu zählen neben dem konsequenten Händewaschen nach jedem Toilettengang und vor dem Kochen das gründliche Waschen von Gemüse und Obst, das roh und ungeschält verzehrt werde. Grundsätzlich sei es bei Salat und Sprossen sicherer, diese selbst zuzubereiten, statt vorgeputzte Blattsalate oder vorgezogene Sprossen abgepackt im Laden zu kaufen. Hülsenfruchtsprossen wie Linsen-, Bohnen oder Sojakeimlinge sollten ohnehin 3-4 Minuten erhitzt werden. Auch robuste Sprossensorten wie Sonnenblumenkeimlinge können vorsorglich mit kochendem Wasser übergossen werden. Bei Fleisch ist darauf zu achten, dass es ausreichend durchgegart ist. Wichtig ist zudem getrennte Arbeitsbereiche und Geräte für Gemüse und Obst auf der einen Seite und leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte auf der anderen. Arbeitsflächen und Küchenutensilien wie Schneidbretter und Messer sollten gründlich gereinigt und mit kochendem Wasser abgespült werden. Spülschwämme sind spätestens nach 2-3 Tagen auszukochen oder durch neue zu ersetzen. Ausführliche Hygienetipps stellt der UGB auf seiner Homepage unter www.ugb.de/hygiene kostenlos zur Verfügung." Dienstag, 7. Juni 2011Stellungnahmen unserer Lieferanten
Die Themen Sprossen und EHEC sind dieser Tage skandalös angesagt. Wobei, das sei an der Stelle einmal gestattet zu erwähnen, es ist ein Skandal, aber kein Bioskandal, nur mal so
Hier die aktuellen Stellungnahmen von Herstellern, die mit Sprossen als Zutaten arbeiten: Firma A. Vogel Firma Davert Firma Marschland Firma Ökoland Firma Rapunzel Wir bleiben dran für Sie. Montag, 6. Juni 2011Sprossen, Sprossen...
Unsere Sprossen bleiben in den Berlin-Brandenburger Filialen im Handel. Unser einziger Sprossenlieferant in Berlin, die Sprossenmanufaktur, sandte die hier zum Download stehende Stellungnahme.
Die Kurzfassung lautet: "Die Produktion der Sprossen erfolgt ausschließlich erd- und düngerlos aus zertifiziertem Biosaatgut und frischem Trinkwasser in unseren speziell für die hygienische Herstellung eingerichteten Betriebsräumen nach dem HACCP-Hygienekonzept. Weitere Zutaten oder Hilfsmittel kommen nicht zum Einsatz." Den Laborbericht finden Sie hier. Für Hamburg erwarten wir noch die Stellungnahme. Aktuelle Infos zu EHEC
Nach wie vor gibt es keine gesicherten Erkenntnisse zum Thema EHEC und der neuen Herkunft. Eines können wir aber sagen, dass wir mit dem benannten Uelzener Betrieb keine Brührungspunkte feststellen können. Weiterhin fordern wir von unseren Lieferanten nach wie vor Untersuchungsergebnisse von Gemüse, jetzt insbesondere von Sprossen, an.
Auf der Nachrichtenseite von web.de von heute Morgen, 7:15 h, lesen wir: "Eine Garantie für die Aufklärung der EHEC-Seuche gibt es nach Ansicht von Experten auch nach der Identifizierung von Sprossen als möglichem Verursacher nicht. "Wir können nicht sicher sein, ob es die Sprossen wirklich selber sind", sagte der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Andreas Hensel, am Sonntag im ZDF-"heute journal". In drei von vier Fällen führten solche Ausbruchs-Untersuchungen zu keinem Ergebnis." Montag, 30. Mai 2011Zur rbb-Abendschau von gestern AbendZur Sendung der Berliner Abendschau nehmen wir wie folgt Stellung: Für Ruhezeiten bei BIO COMPANY existiert eine klare Anweisung der Geschäftsführung, dass diese einzuhalten sind. Das hat nicht nur Auch in Ausnahmefällen wird nicht gegen gegen Ruhezeiten verstoßen. Dass Ausnahmen wie die 2mal im Jahr stattfindende Inventur als Regelfall dargestellt wird, um auf die Nichteinhaltung der gesetzlichen Ruhezeiten hinzuweisen, verwundert uns sehr. Bei einer Inventur wird Nachtarbeit (ab 22 Uhr) mit einem Zuschlag von 50 % bezahlt, Sonntagsarbeit mit einem Zuschlag von 80 % + Freizeitausgleich, Aushilfen bekommen einen Zuschlag auf den auszuzahlenden Stundenlohn von mindestens 2 Euro bis 22 Uhr, ab 22 Uhr 3,50 Euro, dies entspricht einem Bruttolohn von ca. 10,65 Euro. bzw. 12,50 Euro je Stunde. Diese Regelung liegt in Teilen über der geforderten Bezahlung nach Tarifvertrag und weit über dem geforderten Mindestlohn von Euro 7,50. In der Personaleinsatzplanung werden die Schichten ebenfalls ausreichend besetzt, jedoch bilden auch hier Krankmeldungen die Ausnahmen ab, die vom rbb fälschlicherweise als Regelfall dargestellt wurden. Im Frühjahr 2010 verabschiedete die Geschäftsleitung ein Maßnahmenpaket, um die Gehälter innerhalb der Bio Company zu erhöhen. Neben den im Jahr 2010 durchgeführten Anpassungen bei einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde im Februar 2011 für weitere 152 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung beschlossen, deren Volumen mindestens 244.000,00 Euro Dem rbb wurde auch mitgeteilt, dass die Anpassung der Aushilfslöhne erfolgt und die bereits über dem Mindestlohn liegende Vergütung weiter erhöht wird. Die bei der Bio Company bereits vor Veröffentlichung des rbb Berichts beschlossene Erhöhung der Stundenvergütung bei Aushilfen um weitere 50 Cent bzw. einem Euro untermauert diese Entwicklung. Hier wird die geforderte Mindestlohnvergütung deutlich überschritten. Damit ist klar, dass unser Unternehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der positiven Entwicklung des Unternehmens partizipieren lässt und eine positive Entwicklung und Leistung vergütet wird. Bei den Bedingungen Urlaub, Pausen und Überstunden bewegt sich die Bio Company vollumfänglich im Manteltarifvertrag. Insgesamt stimmen wir dem rbb-Bericht nicht zu, da er die Realität unserer Meinung nach verzerrt, schlecht recherchiert ist, die positive interne Entwicklung des Unternehmens und die Entscheidung der Geschäftsführung, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Erfolg teilhaben zu lassen, unterschlägt. Wir werden auch weiterhin auf einen offenen Dialog und fairen Umgang mit Zu guter Letzt schließt der Bericht des rbb mit dem Hinweis, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bio Company gerne arbeiten, steht dies nicht gänzlich im Gegensatz zur der unternehmensgefährdenden Headline „schlechtes Betriebsklima“? Die Geschäftsführung Georg Kaiser und Hubert F. Bopp Sonntag, 29. Mai 2011Zum rbb-Abendschau-Beitrag vom Sonntag
Sehr geehrte Kunden, zum rbb-Abendschau-Beitrag vom heutigen Sonntag werden wir morgen Stellung nehmen und einige Dinge ins richtige Licht setzen.
Freitag, 27. Mai 2011Salatgurken-Angebot im aktuellen Flyer
Um es vorwegzunehmen: Wir wollen niemanden ärgern. Im aktuell verteilten Monatsflyer finden Sie Salatgurken im Angebot. Die derzeitige EHEC-Geschichte begann ihren Lauf aber erst nach Druck und Verteilung des Flyers. Diesen nun einzustampfen wäre auch nicht vernünftig - ich glaube, dafür kann man Verständnis haben, oder?
Montag, 23. Mai 2011Vorverkauf hat begonnen - Tickets zum Langen Tag der Stadtnatur
Seit Samstag können Sie in allen Filialen Programmhefte sowie die Tickets zum Langen Tag der Stadtnatur erwerben. Der Lange Tag der Stadtnaturfindet zum dritten Mal in berlin statt und wird veranstaltet von der Stiftung Naturschutz Berlin.
Das Wochenende 18. und 19. Juni also kann für vielfältigste Ausflüge vor die Haustür in Berlins grüne Ecken genutzt werden. Mittwoch, 16. März 2011Alexej ist wieder da!
Zedernnüsse, Zedernöl - präsentiert von Alexej von Vega. Original sibirische Zedernnüsse sind ein Genuss als Öl oder auch als kern zum Kauen. Was Sie sonst so damit anstellen können, verrät Alexej Ihnen selbst zu folgenden Terminen:
- am 18., 19. und am 20. März in der BC Zehlendorf - am 22. und am 23. März in der BC Charlottenburg - am 24. März in der BC Westend (Reichsstr. 10) - am 25. März in der BC Potsdam - am 26. und am 27. März bei der ROHVOLUTION – die Rohkostmesse im FEZ (Berlin-Wuhlheide) - am 28. März in der BC am Kranoldplatz. Ach, und schauen Sie ruhig mal im Vega-Blog rein... Dienstag, 15. März 2011TV Tipp für heute Abend - Unser täglich Gift...
Bitte einschalten: Heute Abend um 20:15 auf Arte gibt es eine investigative Dokumentation von Marie-Monique Robin, bekannt u. a. durch die Doku "Monsanto - mit Gift und Genen" (siehe Video). Der Film heißt Unser täglich Gift - wie Pestizide in Lebensmitteln auf die Gesundheit wirken. Absolute Guck-Empfehlung.
Und hier ging es schon mal bei Frau Robin um Monsanto: Donnerstag, 10. März 2011Herbizidrückstände in türkischen Biolinsen
Unser Bestreben ist es, unseren Kunden 100%ig ökologisch hochwertige Produkte zu liefern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gibt es umfangreiche interne und externe Prüfmechanismen, welche konsequent die Produkte unserer Lieferanten kontrollieren.
Bei einer dieser Überprüfungen sind bekanntermaßen Rückstände eines Breitbandherbizids in einer Charge Linsen aus der Türkei festgestellt worden. Dieses Herbizid enthält den chemischen Wirkstoff „Glyphosat“ und wird weltweit als Pflanzenschutzmitteln gegen Unkräuter eingesetzt. Solche Mittel sind in der ökologischen Landwirtschaft nicht zulässig. Eine akute Gesundheitsgefährdung geht von den beanstandeten Linsen jedoch nicht aus, da der ADI-Wert (Wert für die chronische Toxizität - „duldbare tägliche Aufnahmemenge") und auch die akute Referenzdosis (ARfD) für die akute Giftigkeit der betroffenen Charge nicht überschritten werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kontrollmechanismen greifen und Unregelmäßigkeiten in den Rohstoffen oder bei der Produktion definitiv festgestellt werden. Es konnte bislang noch nicht geklärt werden, ob es sich in diesem Fall um eine bewusste Manipulation der Linsen oder eine Vermischung mit konventioneller Ware handelt. Hierzu laufen derzeit noch Untersuchungen. Die gemessenen Rückstände sind nicht tolerabel und die Verkehrsfähigkeit ist zum Teil nicht mehr gegeben. Als Vorsichtsmaßnahme wurden daher ein Verkaufstopp verhängt und sämtliche betroffenen Produkte von den Herstellern zurückgerufen. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. empfiehlt bis zur Klärung des Sachverhalts, den Verkaufsstopp auch für unbelastete Linsen-Partien des Exporteurs aufrecht zu erhalten. Deshalb wird es eventuell zu Lieferengpässen bei den betroffenen Produkten geben. Dienstag, 8. März 2011Helfen Sie, Trinkwasserwald zu pflanzen
Was ist denn Trinkwasserwald? Das wird hier erkärt. Wir finden diese Initiative gut und unterstützen diese - beteiligen Sie sich doch auch bis 19.03.2011 auch daran, indem Sie einen 4er-Pack Bionade in unseren Filialen kaufen.
Trinkwasserwald.de dazu auf ihrer Webseite: "Seit 2007 engagiert sich die BIONADE GmbH als Kooperationspartner aktiv für unsere bundesweite Kampagne "Ressourcen schaffen - Trinkwasser pflanzen". Mit ihrer Unterstützung und durch die tatkräftige Hilfe ihrer Mitarbeiter konnten wir bisher gemeinsam über 50 Hektar Nadelwald in Laubmischwald umwandeln."
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