Donnerstag, 15. September 2011
Vor einigen Monaten halfen auch Sie, mit Ihrer Unterschrift die Petition Petition für einen Anbausstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen auf den Weg zu bringen. Nun wird am 26. September die öffentliche Beratung der BÖLW-Petition im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages stattfinden.
Bitte unterstützen Sie den BÖLW dabei, Bürger zu der Veranstaltung einzuladen! Bis jetzt sind erst 60 der 180 Zuschauerplätze belegt. Und: Laden Sie Ihren Abgeordneten dazu ein - das können Sie gleich hier im Blog erledigen:
Freitag, 1. Juli 2011
Vor 2 Tagen erhielt ich von Campact eine Email, die klar machte, dass wir gegen Gentechnik nicht ruhen dürfen. Sie schrieben: "Er ist seit zwei Jahren verboten, der Genmais MON 810. Seitdem ist der kommerzielle Anbau von Gentechnikpflanzen in Deutschland fast eingestellt. Doch die rechtliche Grundlage für dieses Verbot ist wackelig und droht jederzeit gekippt zu werden. Helfen könnte jetzt das Europaparlament: Der Umweltausschuss will Verbote von Gentech-Pflanzen durch die Mitgliedsstaaten auf eine feste rechtliche Basis stellen.
Doch der Vorschlag droht an den Stimmen deutscher FDP-, CDU/CSU- und SPD-Abgeordneter zu scheitern. Mittwoch in einer Woche (6. Juli, d. V.) wird abgestimmt. Nutzen Sie die Zeit und fordern Sie von den Politiker/innen: Stimmen Sie nicht im Sinne der Gentechniklobby - sondern der Bürger/innen Europas!" Es darf nicht sein, dass europaweit durch die Kommission die Zulassung gentechnisch manipulierter Pflanzen entschieden wird. Das sollte doch Ländersache bleiben! Unterzeichnen Sie den Eil-Appell an Ihre Abgeordneten jetzt und hier. Dankeschön!!
Dienstag, 19. April 2011
Diese Pressemitteilung veröffentlichen wir gern. 50.000 plus - das ist doch großartig: Kraftvolles Signal gegen Agro-Gentechnik – mehr als 60.000 Menschen zeichnen Petition in drei Wochen
Berlin, 19.4.2011 Mehr als 60.000 Bürgerinnen und Bürger haben in den ersten drei Wochen die öffentliche Petition für einen Anbausstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen unterzeichnet. „Die große Zahl an Unterstützern zeigt, dass die Risikotechnologie nicht gewollt ist. Mit dem tausendfachen Nein zur Gentechnik auf dem Acker haben wir erreicht, dass der Petitionsausschuss des Bundestages das Thema in einer öffentlichen Sitzung behandeln wird“, kommentiert der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und Petent Felix Prinz zu Löwenstein diesen Erfolg der gentechnikkritischen Bewegung.
Derzeit befinden sich 28 gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU-Zulassungspipeline. Die Petition fordert, dass die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen sofort gestoppt wird. Sie begründet dies mit der mangelhaften und unzureichenden Prüfung gesundheitlicher, ökologischer und sozio-ökonomischer Risiken im Rahmen des EU-Zulassungsverfahrens. „Die Unzulänglichkeit der Zulassungsverfahren und der Druck, der auf Wissenschaftler ausgeübt wird, die Kritisches zur Agro-Gentechnik veröffentlichen – beides unterstreicht, dass eine wissenschaftliche Grundlage für den Einsatz der Gentechnik in Landwirtschaft und Ernährung nicht gegeben ist.“, warnt Löwenstein.
Der Vorschlag des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments aus der vergangenen Woche, den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit nationaler Anbauverbote einzuräumen, behebt dieses Problem nicht. Löwenstein: „Gibt es Sicherheitsbedenken oder Belege für negative Auswirkungen der Gentech-Pflanzen, muss die EU die Zulassung stoppen bzw. zurücknehmen. Die Einhaltung des Vorsorgeprinzips darf nicht auf die Mitgliedsstaaten verlagert werden.“
Zum großen Erfolg der Petition haben mehr als 130 engagierte Unterstützer der Initiative Vielfalterleben sowie zahlreiche Verbände und unzählige Einzelpersonen beigetragen. Stellvertretend für alle Aktiven wird Felix Prinz zu Löwenstein das Anliegen in einer öffentlichen Sitzung im Petitionsausschuss vortragen und diskutieren. Das wurde mit Überschreiten der Marke von 50.000 Unterschriften innerhalb der ersten drei Wochen der insgesamt sechswöchigen Zeichnungsphase erreicht. Der Termin für die Anhörung steht noch nicht fest. Bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 10. Mai 2011 kann die Petition weiter online, per Post oder Fax unterstützt werden.
Alle Infos zur Petition finden Sie unter www.boelw.de/petition. Hinweis: Auf der Seite des Petitionsausschusses werden nur die Zeichnungen gezählt, die elektronisch abgegeben wurden. Schriftlich abgegebene Voten sind dort nicht berücksichtigt. Bis zum 19. April 2011 wurden – zusätzlich zu den ca. 38.000 Online-Zeichnungen – etwa 30.000 schriftliche Unterzeichungen eingereicht.
2856 Zeichen Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten. Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, 0171 3035686
Montag, 18. April 2011
Erklärt haben wir in den letzten Wochen viel zur Petition gegen Agro-Gentechnik - die letzten Stunden zur Mitzeichnung brechen an. Klicken Sie sich auf die Seite des BÖLW - dann sind sie ganz schnell im Film, wenn Sie bisher von diesem Thema nichts hörten. Ansonsten rufen Sie schnell noch ein paar Freunde an, von denen Sie glauben, sie könnten noch fix mitzeichnen...
Freitag, 8. April 2011
Das Problem: Die Mitzeichnermenge für die Petition wächst derzeit täglich um 1.000. Das reicht nicht, wenn wir bis zum 19. April für den BÖLW 50.000 Unterschriften zusammen bekommen wollen. Wir werden dann das Ziel knapp verfehlen und alle Mühe war umsonst. Das können wir nicht wirklich wollen.Der BÖLW hat die einmalige Chance, über die Petition zum Gentechnikanbau erklärend vor dem Deutschen Bundestag zu sprechen und die Abgeordneten zu überzeugen, europäische Weichen zukünftig anders, gegen gentechnisch verändertes Saatgut, zu stellen. Deshalb vor dem Wochenende unser erneute Bitte an Sie: Mobilisieren alle Bekannten und Freunde, die auch keine Lust auf Genfood haben, die Petition einfach elektronisch mitzuzeichnen. Zum tieferen Verständnis der Sache hier noch mal die aktuelle PM vom BÖLW. Und auch noch mal: 75 % der Deutschen sind angeblich gegen Genfood. Wir müssten also, vereinfacht ausgedrückt, in Windeseile 60 Millionen Unterschriften zusammen bekommen.Bereits 25.000 Bürger unterstützen Bundestags-Petition gegen Gentechnik 28 Gentech-Pflanzen in EU-Zulassungspipeline
Berlin, 8.4.2011 Seit dem 28. März haben bereits 25.000 Menschen die öffentliche Petition des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gezeichnet. „Nie war in Deutschland eine Petition zum Thema Agro-Gentechnik erfolgreicher“, freut sich BÖLW-Vorstand und Petent Felix Prinz zu Löwenstein am Tag zwölf der Zeichnungsphase. In der Petition fordert der BÖLW die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene für ein Zulassungsverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen einzusetzen. Löwenstein ruft die Kritiker der Gentechnik dazu auf, die Petition zu unterstützen. „Wenn bis zum 19. April 2011 insgesamt 50.000 Bürgerinnen und Bürger zeichnen, werden wir unsere Forderungen in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses des Bundestages vortragen und diskutieren.“
Hauptkritikpunkt der Petition ist die mangelhafte und unzureichende Prüfung gesundheitlicher, ökologischer und sozio-ökonomischer Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen im Rahmen des EU-Zulassungsverfahrens. „Es drängt! In Brüssel stehen 28 Gentech-Pflanzen vor der Zulassung. Wir müssen die Bundesregierung in die Pflicht nehmen, für einen sofortigen Zulassungsstopp zu sorgen und so den Anbau zu verhindern“, warnt Löwenstein. Wer keine Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln wolle, könne jetzt mit seiner Stimme helfen, den Anbau zu verhindern.
„Die große Beteiligung zeigt, dass die Menschen keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller wollen“, stellt Löwenstein fest. Er ist zuversichtlich, bis zum 19. April weitere 25.000 Mitzeichner zu gewinnen.
Die Petition kann auf der Seite des Petitionsausschusses des Bundestages elektronisch unterzeichnet werden, oder auch schriftlich per Fax oder Post.
Alle Infos zur Petition finden Sie unter www.boelw.de/petition
1871 Zeichen Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten. Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein 0171 3035686
Donnerstag, 7. April 2011
... für die Zulassungsbegrenzung/Anbauverbot gentechnisch veränderter Pflanzen. Es gibt bisher 23.480 Unterschriften. Wir brauchen bis zum 19.04. noch 26.520. Das wird sehr knapp. Machen Sie mit bei der elektronischen Zeichnung der Petition. Engagieren Sie Freunde, mitzumachen. Es geht um ein Stückchen Zukunft. HIER KÖNNEN SIE DIE PETITION MITZEICHNEN. Angeblich, so sagen die Statistiken, sind 75 % der Deutschen gegen Gentechnik. Könnten wir das alle gemeinsam beweisen  ???
Mittwoch, 30. März 2011
Die Biobranche möchte eine EINMALIGE Chance nutzen und braucht Ihre Hilfe: Der BÖLW möchte mit einer öffentlichen Petition erreichen, zum Thema "Stoppt den Gentechnikanbau" vor dem Petitionsausschuss des Bundestages zu sprechen. Dazu braucht er innerhalb von 3 Wochen 50.000 Unterschriften. Die Zeichnungsfrist der Petition hat bereits begonnen.Sie können mit dem Unterzeichnen der Petition mit dafür sorgen, dass Gentechnik, die unsere Lebensmittel nur unnötig teuer und riskant macht, nicht zum Einsatz kommt! Gegenstand der Petition: Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung damit beauftragen, dafür einzutreten, dass die Europäische Union die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen zum Anbau aussetzt (Anbau-Moratorium), und er möge in Deutschland die gesetzliche Grundlage für den regionalen Ausschluss gentechnisch veränderter Pflanzen aus der Agrarkultur schaffen.Hier steht der gesamte Wortlaut der Petition.Lesen Sie hier, wie es funktioniert und machen bitte gleich mit!
Donnerstag, 24. März 2011
... denn im Bundesrat sprach man sich vergangenen Freitag für gentechnikfreies Saatgut aus. Wir hatten ja die Internetinitiative getwittert, mit der Sie Ihren Ministerpräsidenten "Dampf machen" konnten. Und es war offensichtlich hilfreich, dass sich viele gegen die Toleranz und für eine Nulltoleranz bei Gentechnik im Saatgut aussprachen. Der BÖLW dazu in seiner Pressemitteilung: „Die Reinheit des Saatguts hat höchste Bedeutung für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft. Ganz besonders gilt das für uns Biobauern und Hersteller Ökologischer Lebensmittel. Denn sie stehen den Verbrauchern gegenüber im Wort, alles zu tun, um Gentechnik von Lebensmitteln und aus der landwirtschaftlichen Erzeugung fernzuhalten. Es ist erfreulich, dass der Bundesrat mit seiner Entscheidung hier ein deutliches Zeichen gesetzt hat. Die Proteste von Landwirten und Bürgern haben Wirkung gezeigt.“ Nun muss unsere Regierung diesen Kurs auch in Brüssel durchhalten.
Samstag, 22. Januar 2011
Viele unserer Kollegen unterstützten heute die beeindruckende Demo gegen Genfood, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Dazu passt direkt die Pressemeldung des BÖLW, der wir nichts hinzuzufügen haben. Machtvolle Demonstration für die Ökologische Landwirtschaft
Berlin, 22.01.2011. Tausende von Menschen haben am heutigen Samstag in Berlin für einen Systemwechsel in der Landwirtschaft demonstriert. Sie verlangten eine Politik der Abkehr von Agrarfabriken und Massentierhaltung, hin zu bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft.
„Wenn man die Äußerungen unserer Regierenden hört, möchte man meinen, es ginge im Moment lediglich um die Feinjustierung von Kontrollsystemen und Qualitätssicherung“, rief der Vorsitzende des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein den Demonstranten am Hauptbahnhof zu, von wo sich der Zug Richtung Brandenburger Tor in Bewegung setzte. „Es geht aber um weit mehr! Es geht um die Entscheidung, mit welcher Art von Landwirtschaft und Ernährung unsere Zukunft gestaltet werden soll“.
Löwenstein forderte von Bundesministerin Aigner, den Ökologischen Landbau als Leitbild für eine Ressourcen schonende, umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft zu nutzen. „Etwas anderes können wir angesichts der Bedrohungen durch den Klimawandel und einer immer gefährlicheren Ausbeutung der natürlichen Lebensgrundlagen nicht mehr verantworten“, sagte Löwenstein. Er forderte die Bundesregierung dazu auf, in Brüssel dafür zu einzutreten, dass die Agrarmittel für die Ökologisierung der Europäischen Landwirtschaft eingesetzt werden. „Den Anfang können Sie aber schon hier in Deutschland machen, das erwarten die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes von Ihnen“, sagte er an die Adresse der Ministerin gerichtet.
Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Tel. 0171 3035686
Dr. Alexander Gerber Geschäftsführer Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Marienstr. 19-20 10117 Berlin Tel. 030.28482300 Fax 030.28482309 gerber@boelw.de www.boelw.de
Montag, 10. Januar 2011
Am Samstag, 22.01.11, findet ab 12:00 h mit Start am berliner Hauptbahnhof eine große Demo gegen Gentechnik und Dioxin in Lebensmitteln statt. Jochen Fritz aus dem Orga-Büro schrieb uns dazu: Haben Sie Gentechnik und Dioxin im Essen satt? Dann auf zur Demo für eine neue Agrarpolitik am 22. Januar in Berlin! Liebe Kunden der Bio-Comany, der erneute Dioxin-Skandal in der industriellen Massentierhaltung zeigt, dass die Landwirtschaft sich immer mehr zu einer Agrarindustrie entwickelt. Dies müssen wir jetzt stoppen. Lassen Sie und während der Grünen Woche, wenn Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner zum „Davos der Landwirtschaft“ die Agrarminister und Agrarindustrie aus der ganzen Welt zu Besuch hat, ein deutliches Zeichen für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte setzen. Nur so können wir auch in Zukunft die ökologische Landwirtschaft erhalten.
Wir wollen eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft. Nur die schützt uns vor Skandalen der Agrarindustrie. Auf zur Demo am Samstag, den 22.01.2011! Start 12 Uhr, Hauptbahnhof Berlin.
Unser Mobilisierungsvideo zur Demo ist ab sofort online unter http://www.youtube.com/watch?v=q0c6aA1EVes
Schauen Sie sich die aufgescheuchten Hühner an, die sich auch zur Demo nach Berlin aufmachen. Und folgen Ihnen.
Vernetzen Sie sich mit "Wir haben es satt" auf Facebook http://www.facebook.com/pages/Wir-haben-es-satt/115311641867931?ref=sgm
und Twitter http://twitter.com/WirHabenEsSatt
Es haben schon einige satt! Zur Demo rufen mittlerweile über 80 Organisationen, Initiativen und Betriebe auf; Darunter die Bioverbände Bioland, demeter und Naturland. Schon mehr als 30 Busse haben sich für die Demo aus ganz Deutschland angekündigt. Freuen Sie sich auf ein buntes Rahmenprogramm der Demo. Sie wird von Sambabands, mehreren Themenwagen und Traktoren begleitet. Die Traktoren werden vorab zur Grünen Woche fahren, um unsere Forderungen Landwirtschaftsministerin Aigners Staatssekretär Robert Kloos zu übergeben.

 Worauf Sie sich noch freuen können! Am Samstag, den 08.01. erscheint bundesweit unsere „Wir haben es satt!“- taz-Beilage. Am Vorabend, den 21.01.2011 spricht Nnimmo Bassey, Alternativer Nobeltpreisträger 2010, zum Thema „Machtkampf ums Essen“ beim „Wir haben es satt!“- Empfang in den MarkthallenIX in Kreuzberg. Am Morgen des 22.01. ist von 8-10 Uhr jeder Besucher vor der Demo zum Bauernfrühstück in den MarkthallenIX eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung am 22.01.11!
Montag, 13. Juli 2009
Wer wissen möchte, wie weit die Aktion "Genfrei gehen" von Rapunzel bereits gegangen ist, der klickt hier zum aktuellen Stand. Im Moment ist die Halbzeit grad vorüber. Für uns war ja an der Berliner Stadtgrenze schon Schluss  ...
Donnerstag, 9. Juli 2009
Wenn man bedenkt, wie Roundup im kleinen Fläschchen, Sprühdöschen oder Konzentrat im Gartenmarkt daherkommt, übersieht man schnell, was noch so hinter dem kleinen Fläschchen steht. Cornelia Behm, agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, schreibt dazu: "Roundup muss sofort vom Markt, so lange nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Pestizid erhebliche gesundheitliche Risiken birgt. Wir fordern Bundesagrarministerin Ilse Aigner auf, die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel auszusetzen.
Monsanto selber ist nicht bereit, sein Profitstreben dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Natur unterzuordnen. Das beweist der Widerspruch, den Monsanto gegen die Aufforderung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eingelegt hat, den besonders gefährlichen Inhaltsstoff Tallowamin in Roundup durch einen anderen zu ersetzen.
Das Unkrautvernichtungsmittel wird in Verbindung mit herbizidresistentem Gentech-Soja in großen Mengen in Südamerika eingesetzt. Die Ergebnisse der Untersuchungen des französischen Molekularbiologen Gilles-Eric Séralini, die bereits 2008 in der sehr renommierten US-Fachzeitschrift American Chemical Society veröffentlicht wurden, strafen alle jene Lügen, die immer behauptet haben, diese Roundup-Ready-Sojabohnen wären umfassend untersucht und gesundheitlich unschädlich. Denn die Risiken von Roundup betreffen nicht nur den Anbau, sondern auch den Verzehr von importierten Lebens- und Futtermitteln, da die Rückstände auch dort zu finden sind.
Wir fordern deshalb die Bundesregierung und die Europäische Kommission auf, die Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Produkte zu überarbeiten. Bei der Risikoprüfung müssen die bei gentechnisch veränderten Pflanzen eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel einbezogen werden." Da wird mir mal wieder anders  ...
Freitag, 19. Juni 2009
Rund 1.500 Feinde der Gentechnik (davon ca. 40 von uns) trafen sich gestern Vormittag am Schloss Charlottenburg, um Josef Wilhelms Auftaktveranstaltung Genfrei gehen zu unterstützen und die ersten Kilometer auch mitzulaufen. Wer davon noch nix gehört hat oder sich über den Marsch gegen Gentechnik auf dem Laufenden halten will, klickt hier. Außer Josef Wilhelm von Rapunzel rüttelte Renate Künast auf, Percie Schmeisser mit Ehefrau sprachen, Robert Atzorn und viele andere waren begeisterte Gentechnik-Feinde. Hier einige Impressionen: Immer noch sind 75 % der Deutschen - rein statistisch - gegen Genfood. Aber noch lange nicht 75 % gehen im Bioladen einkaufen, obwohl bei Bioprodukten Gentechnik verboten ist...
Montag, 15. Juni 2009
 Am 18.06.09 um 11:00 startet am Berliner Schloss Charlottenburg die diesjährige Fortsetzung des Marsches " Genfrei-gehen" von Joseph Wilhelm (Rapunzel) nach Brüssel. Das Ziel des Marsches ist, noch mehr Menschen gegen die Umsetzung von Gentechnik im Landbau, sprich für gentechnikfreie Nahrungsmittel zu mobilisieren. Die Tagesetappen haben maximal 30 km, wer mindestens 5 km mitwandert, bekommt eine Urkunde. 43 Wandertage (mit 5 Pausentagen) sollen es werden, bis Joseph Wilhelm in Brüssel eintrifft. Symbolisch wird wieder eine Unterschriftenliste gegen Gentechnik an das Europaparlament übergeben. "Die viel gepriesene Koexistenz von konventioneller, ökologischer und gentechnisch veränderter Landwirtschaft gibt es nicht. Die Agro-Gentechnik schafft unumkehrbare Realitäten, deren Ernten schließlich auf unseren Tellern landen.", so Joseph Wilhelm. Symbolisch für diese Aussage soll der Grenzübertritt von Aachen nach Gulpen stehen. Wandern Sie einfach ein paar Kilometer mit!
Dienstag, 14. April 2009
Der Pressemitteilung vom BÖLW gibt es, wie immer, nichts hinzuzufügen: Verbot von Gentechnik-Mais MON 810 ist ein Etappensieg der Vernunft Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßt Aigners Entscheidung Eine richtige Entscheidung im letzten Augenblick „Diese Entscheidung kommt im letztmöglichen Augenblick – und sie ist die richtige“, kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, die Entscheidung von Bundes-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Kurz vor der Mais-Aussaat gab die Ministerin am heutigen Dienstag bekannt, dass sie die „Schutzklausel“ gegen den Anbau des Gentechnik-Mais MON 810 ziehen wird. Dabei stützte sie sich neben Gutachten eigener Behörden auch auf eine jüngst vom BÖLW zusammen mit campact veröffentlichte Studie. Gute Gründe sprechen für das Anbauverbot Löwenstein bezeichnete das Anbauverbot als einen Etappensieg der Vernunft: „Es gibt viele gute Gründe dafür, dass Deutschland jetzt dem Vorbild seiner Nachbarn Frankreich, Österreich, Polen, Luxemburg und Griechenland gefolgt ist.“ Denn die Auswirkungen von Maispflanzen, die während ihrer gesamten Wachstumszeit ein Insektengift produzieren seien nach wie vor ungeklärt. "Wir sind froh, dass sich Frau Aigner von Monsanto nicht an der Nase herumführen ließ“, meinte Löwenstein. Die US-Firma, der das Patent auf den Gen-Mais gehört, hatte in dem durch die EU geforderten „Monitoring-Plan“ zur Überprüfung der Umweltwirkungen Institutionen als Datenliefe-ranten für ihr Überwachungs-Programm aufgeführt, die es gar nicht gefragt hatte. Jetzt konsequent sein und keine weiteren Genmais-Sorten zulassen „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich auch der Zulassung weiterer Gen-Mais-Sorten widersetzt, die von der EU-Kommission derzeit angestrebt werden“, fordert Löwenstein. „Denn erstens bestehen für diese Sorten genau die gleichen Bedenken, wie gegen MON 810 und zweitens sind die Forderungen der EU-Umweltminister, das Zulassungsverfahren zu verbessern, noch nicht erfüllt.“ Der Umweltministerrat hat im Dezember 2008 einstimmig beschlossen, dass auch sozio-ökonomische Kriterien – wie die volkswirtschaftlichen Kosten des Gentechnik-Anbaus – oder die ungelösten Probleme eines Nebeneinander natürlicher und gentechnisch erzeugter Pflanzen in die europäischen Zulassungsverfahren einbezogen werden müssen. Dr. Alexander Gerber Geschäftsführer Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Marienstr. 19-20 10117 Berlin Tel. 030.28482300 Fax 030.28482309 gerber@boelw.de www.boelw.de
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