Mittwoch, 11. April 2007
Brandenburg hat einerseits den höchsten Flächenanteil am ökologischen Landbau, dafür befindet sich über die Hälfte der Fläche, welche für den Anbau gentechnisch veränderten Pflanzen angemeldet wurden, ebenfalls in Brandenburg, wie die FOEL berichtete. Deshalb unterstützen wir den Aufruf der Grünen aus dem Landkreis Oberhavel zu einer Fahrraddemo gegen Gentechnik. Die Tour findet am 15. April statt. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie auf dieser Webseite.
Dienstag, 30. Januar 2007
Wenn Sie keinen Genfood zu Hause haben wollen, dann brauchen Sie diesen nicht kaufen. Aber eigentlich - Genfood müßte doch gar nicht produziert werden, oder? Sie können im Netz ein Nein setzen gegen Genfood im Haushalt, und zwar bei www.mein-nein.de (gefunden via Bioland). Die Betreiber schreiben: "Mit unserer Aktion möchten wir möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich öffentlich zum Thema Genfood zu äußern. Aus vielen "Mein-Neins" wird ein großes gesellschaftliches Bekenntnis.Und damit eine gewichtige Stellungnahme unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen für die Ernährungsindustrie und die politisch Verantwortlichen in Berlin."
Quelle: www.mein-nein.de Eine gute Sache und gar nicht zeitaufwendig, diese Unterstützung per Mausklick! Pixeln Sie mit!
Montag, 8. Januar 2007
Bei Greenpeace gibt´s einen kleinen Kurzfilm über das Grauen und den Horror aus dem Kühlschrank. Viel Spaß beim Ansehen...
Montag, 28. August 2006
Benny Haerlin informierte uns bereits vergangene Woche per Email, daß das Verbraucherschutzministerium eine Anzeige im Bio-Einkaufsführer der FOEL untersagte. "In Bioprodukten darf keine Gentechnik drin sein. Deshalb bedroht eine Verunreinigung des Saatgutes den ökologischen Landbau und Handel existentiell. Darf man das jetzt nicht einmal mehr in einem Einkaufsführer für Bioprodukte sagen? Sollten wir um des lieben Friedens willen oder vielleicht auch wegen der schönen Fördergelder dazu einfach schweigen? Wir meinen Nein!"
Quelle: Benny Haerlins Email, Save our Seeds Das Ministerium finanziert den Liporello zu Teilen mit und sorgte nun mit dieser Zensur für Aufregung. Lesen Sie mehr dazu auch in der aktuellen Ausgabe von naturkost.de.
Montag, 21. August 2006
 Aktionen gegen die Novellierung des Gentechnikgesetzes durch das Ministerium Horst Seehofers gibt es mittlerweile viele, die Statistik spricht für sich, daß sich die Bundesbürger zu ca. 75 % gegen ein neues Gentechnikgesetz aussprechen (siehe auch unsere Beiträge in der Rubrik " BC gegen Gentechnik"). Mit der neuen Schrot & Korn, die Anfang dieser Woche in unseren Berliner Biosupermärkten ausliegt, werden Aktionsplakate und Aktionspostkarten der Agentur Campact in Umlauf gebracht. Nutzen Sie erneut die Gelegenheit, sich gegen zukünftige genmanipulierte Lebensmittel, gegen einschneidende Konsequenzen insbesondere für den ökologischen Landbau zu wehren, bestelllen Sie einen Ballon, schreiben Sie Ihrem Abgeordneten! Damit Sie wissen, wie es genau funktioniert, hat die Agentur Capact eine spezielle Homepage erstellt. Dort lesen Sie, was Sie tun können. Wir freuen uns über jeden engagierten Mitbürger, der hilft, daß der ökologische Landbau, welcher in den letzten Jahren enorme Fortschritte verzeichnen konnte, ohne ersichtliche Notwendigkeit Schaden nimmt.
Montag, 7. August 2006
Das Kundenmagazin eve (kostenlos in allen BIO COMPANYs zum Mitnehmen) startete eine Umfrage in 449 Haushalten unter dem Thema "Ich lehne gentechnisch veränderte Lebensmittel ab". 85 % häufige Biokäufer stimmten mit "ja". Bei Leuten, die weniger oft Bioprodukte kaufen, stimmten 72 % mit "ja". Bleibt zu hoffen, daß möglichst viele Aktionen die endgültige Neugestaltung des Gentechnikgesetzes durch das Ministerium von Horst Seehofer im Sinne der Bundesbürger beeinflussen.
Freitag, 7. Juli 2006
Die Unterschriftensammlung gegen Genfood, organisiert vom Verband der Biosupermärkte Deutschlands, wurde gestern an das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz übergeben. Allein in unseren Märkten kamen knapp 9.000 Unterschriften zu Stande, dafür bedanken wir uns nochmals bei Ihnen, die mit unterschrieben! Die folgende Pressemitteilung wird dazu veröffentlicht ( download als pdf-file, 250 kB) "Presseinformation
Staatssekretär Paziorek unterstreicht Recht auf Wahlfreiheit bei Lebensmitteln - Verband der Bio-Supermärkte übergibt mehr als 100.000 Unterschriften gegen Genfood im BMELV
Bickenbach, 7. Juli 2006. 111.401 Unterschriften gegen Genfood übergab der Verband der Bio-Supermärkte gestern im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Peter Paziorek in Vertretung von Minister Seehofer. Von Mitte Februar bis Mitte April lagen in mehr als 200 Bio-Supermärkten und Vitalia-Märkten Unterschriftenlisten aus, in die sich Kunden eintragen und damit deutlich machen konnten, dass sie keine Gentechnik auf ihren Tellern wollen.
In einem offenen und konstruktiven Gespräch mit Vertretern des Verbandes der Bio-Supermärkte äußerte sich Dr. Paziorek zuversichtlich in Bezug auf eine weiterhin gesicherte Wahlfreiheit der Konsumenten: „Sie können sicher sein, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher auch in Zukunft in Deutschland gentechnikfreie Lebensmittel erwerben können.“
Der Verband der Bio-Supermärkte spricht sich gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden nachdrücklich für die Beibehaltung der strengen Haftungsregeln im deutschen Gentechnik-Gesetz aus: Nur eine verschuldensunabhängige, gesamtschuldnerische Haftung derjenigen, die Genpflanzen anbauen, gewährleistet, dass die Verbraucher und Landwirte auch zukünftig eine echte Wahl haben zwischen gentechnikfreien Lebensmitteln und Produkten mit gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen.
Zum Verband der Bio-Supermärkte gehören zehn Bio-Handelsunternehmen: Alnatura, Basic, Bio B. Bio-Discount, BIO COMPANY, Ebl-Naturkost, eo Komma, Füllhorn, Grüner Markt, SuperBioMarkt und Vollcorner BioMarkt. Die Mitgliedsunternehmen betrieben zum Jahresabschluss 2005 insgesamt 85 Bio-Supermärkte und damit 22 Filialen mehr als 2004. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von rund 1.400 im Jahre 2004 auf 1.900 im Jahre 2005, die Zahl der Lehrlinge stieg im selben Zeitraum von 99 auf 138.
Pressekontakt Michael Radau Vorsitzender des Verbandes der Bio-Supermärkte e.V. SuperBioMarkt AG Leibnizstraße 2a 48165 Münster Hiltrup Telefon: 02501 – 98 55 0 Fax: 02501 – 9855 29 Mail: radau@superbiomarkt.de"
Dienstag, 27. Juni 2006
Die gesammelten Unterschriften gegen die Novellierung des Gentechnikgesetzes sollen am 6. Juli 2006 an Herrn Seehofer in seinem Ministerium übergeben werden. Nachdem mittlerweile sanftes Umdenken an dortiger Stelle begann, hoffen wir natürlich, mit den Kisten voller Listen weiter beeindrucken zu können. Eine deutschlandweite Initiative der Biosupermärkte erfährt damit ihren Höhepunkt.
Donnerstag, 18. Mai 2006
Die vom Verband der Biosupermärkte Deutschlands initiierte Unterschriftensammlung gegen die Novellierung des Gentechnikgesetzes durch Horst Seehofer brachte 111.401 Unterschriften zusammen. Sie als Kunden der BIO COMPANY halfen allein schon mit 8.975 Unterschriften! Hier nun die Pressemitteilung des Verbandes vom 18.05.2006 ( download als pdf-file/ 30 kB) zur Unterschriftensammlung. Zur Zeit bemüht sich der Verband um einen Übergabetermin im Ministeriums Horst Seehofers. "Pressemitteilung
Über 100.000 Unterschriften gegen Genfood in nur zwei Monaten Verband der Bio-Supermärkte zieht positive Bilanz
Bickenbach, 18. Mai 2006. 111.401 Unterschriften gegen Genfood sammelte der Verband der Bio-Supermärkte von Mitte Februar bis Mitte April. Deutschlandweit lagen in mehr als 200 Bio-Supermärkten und Vitalia-Märkten Unterschriftenlisten aus, in die sich Kunden eintragen und damit deutlich machen konnten, dass sie keine Gentechnik auf ihren Tellern wollen. Die gesammelten Unterschriften der Bio-Kunden werden im Sommer an Landwirtschaftsminister Seehofer übergeben.
Der Verband der Bio-Supermärkte spricht sich gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden nachdrücklich für die Beibehaltung der strengen Haftungsregeln im deutschen Gentechnik-Gesetz aus: Nur eine verschuldensunabhängige, gesamtschuldnerische Haftung derjenigen, die Genpflanzen anbauen, gewährleistet, dass die Verbraucher und Landwirte auch zukünftig eine echte Wahl haben zwischen gentechnikfreien Lebensmitteln und Produkten mit gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen.
Bisher ist nicht geklärt, wie sich der Verzehr von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf die menschliche Gesundheit auswirkt und welche Folgen die Freisetzung von GVO auf die Umwelt haben können. Knapp 80 Prozent der Menschen sind deshalb in Sorge und lehnen Gentechnik auf Äckern und in Lebensmitteln ab. Insbesondere Bio-Kunden wollen sicher sein, dass sie in ihrem Naturkostgeschäft Produkte ohne unerwünschte Gentechnik-Spuren erhalten.
Zum Verband der Bio-Supermärkte gehören zehn Bio-Handelsunternehmen: Alnatura, Basic, BioCompany, Ebl-Naturkost, eo Komma, Füllhorn, Grüner Markt, Naturata, SuperBioMarkt und Vollcorner BioMarkt.
Die Mitgliedsunternehmen betrieben zum Jahresabschluss 2005 insgesamt 85 Bio-Supermärkte und damit 22 Filialen mehr als 2004. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von rund 1.400 im Jahre 2004 auf 1.900 im Jahre 2005, die Zahl der Lehrlinge stieg im selben Zeitraum von 99 auf 138.
Pressekontakt Michael Radau Vorsitzender des Verbandes der Bio-Supermärkte e.V. SuperBioMarkt AG Leibnizstraße 2a 48165 Münster Hiltrup Telefon: 02501 – 98 55 0 Fax: 02501 – 9855 29 Mail: radau@superbiomarkt.de"
Donnerstag, 4. Mai 2006
Die Unterschriftensammlung gegen die Novellierung des Gentechnikgesetzes, organisiert vom Verband der Biosupermärkte Deutschlands, ist zu Ende. Die Gesamtanzahl der Unterschriften steht noch nicht fest, allein in den Berliner BIO COMPANYs gab es von Ihnen Unterstützung in Form von 8.975 Unterschriften! Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe ganz herzlich und halten Sie hier auf dem Laufenden über die Übergabe der Unterschriften an Herrn Seehofer.
Mittwoch, 22. März 2006
Gentechnisch veränderte Lebensmittel möchten wir nicht in unseren Regalen. Dafür sammeln alle Biosupermärkte Deutschlands gerade Unterschriften, um Herrn Seehofer davon zu überzeugen, die Novellierung des Gentechnikgesetzes erneut zu bedenken und zu ändern. Doch gibt es immer wieder Kleinigkeiten, die den Kunden gar nicht so vertraut sein können: Sabine und ihre Kollegin von Greenpeace waren mittlerweile in allen BIO COMPANYs zur Unterschriftensammlung gegen den Einsatz von genmanipuliertem Tierfutter. Produkte von Tieren nämlich, die mit genmanipuliertem Futter ernährt wurden, müssen keine Kennzeichnung tragen. Damit entsteht eine indirekte und sicher nicht gewollte Förderung des Anbaus genmanipulierter Pflanzen!
Dienstag, 21. Februar 2006
Bitte unterstützen Sie die Protestaktion der deutschen Biosupermärkte gegen die Pläne Horst Seehofers, das Gentechnikgesetz zu ändern! Die Folgen sind absehbar! Auch wenn Sie kein Kunde der BIO COMPANY sind, machen Sie mit! Jeder, der Genfood in deutschen Lebensmittelregalen, auch in den konventionellen, verhindern will, ist zur Beteiligung aufgefordert! Unterschriften werden bis Ende April gesammelt - aber beteiligen Sie sich bitte schon heute! Wie funktioniert mitmachen?- Unterschriftenliste downloaden (Bild klicken)
- Bürogemeinschaft, Familie, Freunde überzeugen und unterschreiben lassen
- Liste(n) einsenden an BIO COMPANY Beteiligungs GmbH, Bundesallee 89, 12161 Berlin
Auch wenn die Liste nicht voll wird, bitte einfach zurückschicken. Jede Unterschrift zählt! Schon jetzt vielen, vielen Dank für Ihre motivierende Unterstützung!
In nicht ganz einer Woche dokumentierten weitere 648 Berliner aus dem Prenzlauer Berg ihre Abneigung gegen Genfood! Ein Zwischendurch-Dankeschön an ALLE Berliner, die die Initiative unterstützen!
Innerhalb eine Woche sind allein in unserer Zehlendorfer BIO COMPANY über 750 Unterschriften gegen Genfood zusammengekommen! Machen Sie bitte weiterhin mit, jede Unterschrift zählt!
Montag, 20. Februar 2006
Der Verband der Biosupermärkte Deutschlands, dem auch die BIO COMPANY angehört, verabschiedete eine Presseerklärung zur Unterschriftensammlung gegen Genfood (wir berichteten bereits über diese Aktion in unseren Biomärkten) und gegen die Novellierung des Gentechnikgesetzes. Die Presseerklärung können Sie hier als pdf-file (50kB) downloaden. "Presseinformation
Bio-Supermärkte protestieren gegen Seehofers Gentechnik-Pläne Unterschriftenaktion gegen Genfood in fast 200 Bio-Filialen
Nürnberg, 20. Februar 2006.
In einer gemeinsamen Aktion protestieren die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Bio-Supermärkte gegen die Pläne der Bundesregierung, das strenge deutsche Gentechnik-Gesetz aufzuweichen. Seit dem 13. Februar liegen deutschlandweit in mehr als 200 Bio-Supermärkten und Vitalia-Reformhäusern Unterschriftenlisten aus, in die sich Kunden eintragen und damit deutlich machen können, dass sie keine Gentechnik auf ihren Tellern wollen. Die gesammelten Unterschriften der Bio-Kunden werden im April an Landwirtschaftsminister Seehofer übergeben.
Der Verband der Bio-Supermärkte spricht sich nachdrücklich für die Beibehaltung des Haftungsgrundsatzes im deutschen Gentechnik-Gesetz aus: Nur eine gesamtschuldnerische Haftung gewährleistet, dass die Verbraucher und Landwirte auch zukünftig eine echte Wahl haben zwischen gentechnikfreien Lebensmitteln und Produkten mit gentechnisch veränderten Inhaltsstoffen.
Bisher ist nicht geklärt, wie sich der Verzehr von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf die menschliche Gesundheit auswirkt und welche Folgen die Freisetzung von GVO auf die Umwelt haben können. Knapp 80 Prozent der deutschen Bevölkerung lehnt Gentechnik auf Äckern und in Lebensmitteln ab. Insbesondere Bio-Kunden wollen sicher sein können, dass sie in ihrem Naturkostgeschäft Produkte ohne unerwünschte Gentechnik-Spuren erhalten.
Sorgen bereitet dem Verband der Bio-Supermärkte die von der EU-Kommission betriebene Totalrevision der bewährten Verordnung über den ökologischen Landbau. Erprobte Gesetzesmechanismen dürfen nicht unklarer gemacht und zur Disposition gestellt werden. Die Änderungswünsche der Öko-Branche werden mit dem vorliegenden Verordnungsentwurf verfehlt.
Der Verband der Bio-Supermärkte wurde im Februar 2005 von acht Bio-Handelsunternehmen gegründet. Gründungsmitglieder sind die Alnatura GmbH in Bickenbach, BioCompany in Berlin, Ebl-Naturkost in Nürnberg, eo Komma AG in Berlin, Füllhorn GmbH in Sulzfeld, Grüner Markt GmbH in München, Naturata KG in Köln und die SuperBioMarkt AG in Münster. Neu hinzugekommen sind im Februar 2006 die Vollcorner BioMarkt GmbH sowie die basic AG, beide mit Sitz in München.
Die zehn Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Bio-Supermärkte betrieben zum Jahresabschluss 2005 85 Bio-Supermärkte und damit 22 Filialen mehr als 2004. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von rund 1.400 im Jahre 2004 auf 1.900 im Jahre 2005, die Zahl der Lehrlinge stieg im selben Zeitraum von 99 auf 138.
Pressekontakt Michael Radau Sprecher des Verbandes der Bio-Supermärkte SuperBioMarkt AG Leibnizstraße 2a 48165 Münster Hiltrup Telefon: 02501 – 98 55 0 Fax: 02501 – 9855 29 Mail: radau@superbiomarkt.de"
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