Montag, 16. Mai 2011
Ich persönlich bin ja nicht der große Koch  , aber heute Abend schaue ich dann doch mal interessiert in die ARD um 21:00, wenn Tim Mälzer der FRISCHE auf den wahren Grund geht. Die Einführung des TV-Magazins startet übrigens mit : "Dass die Deutschen europaweit am wenigsten für Lebensmittel ausgeben, ist bekannt. Und hauptsächlich landet das Geld bei den Discountern" ... Na dann, ich bin schon gespannt auf die Entdeckungen in der Sendung. Eine eher beängstigende Schlagzeile fand ich bei der gleich anschließend in der ARD stattfindenden Sendung Report München. Es geht um braune Ökos und darum, wie Rechtsextreme die Biobewegung unterwandern. Auch da bin ich sehr gespannt.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Der Öko-Kleidungshersteller Hess Natur lief Gefahr, in die falschen Hände zu gelangen - ein Investor wollte den gestandenen, nachhaltig arbeitenden Betrieb übernehmen. Leider produziert der Investor auch Waffen, was nicht wirklich zu einem Unternehmen wie Hess Natur passt. Genaueres können Sie hier dazu nachlesen. Nun haben Mitarbeiter/-innen und Kunden eine Genossenschaft zur Weiterführung von Hess Natur gegründet. Gesucht werden jetzt Leute, die nachhaltig investieren wollen - ab einer Anteilshöhe von 250 Euro lassen sich Genossenschaftsanteile erwerben. Das Betriebsfortführungskonzept, Beitrittsbedingungen und und und finden Sie auf der Webseite http://www.hngeno.de.
Mittwoch, 20. April 2011
In hartaberfair im ARD heute Abend um 21:45 h wird diskutiert über: Grün wählen-ja - aber auch grün leben wollen... Eine spannende Runde wird das werden, die sich hoffentlich nicht nur darum dreht, ob man mehr Geld für Strom ausgeben will.
Dienstag, 12. April 2011
Es war katastrophal unglücklich, was vergangene Woche auf der Rostocker Autobahn A19 geschah. Unser Mitgefühl gilt allen Unfallopfern und deren Angehörigen. Ein Sandsturm, den man eher in der Sahara als bei uns in Norddeutschland vermuten würde, war die Ursache des üblen Massenunfalls. Einen interessanten Aspekt zur Ursache des Sandsturms wiederum warf Klaus Maresch in seinem neuesten Imkerbrief auf. Er schreibt: "... was für Kollateralschäden Erosion verursachen kann, bekam man diese Woche eindrucksvoll an der Autobahn A 19 demonstriert. Da flog den Autofahrern der trockene Acker- und Sandboden dergestalt um die Ohren, daß es zu einem tragischen Massenunfall mit Toten und Verletzten kam. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in verschiedene Richtungen. Vielleicht sollte sie das Augenmerk auch mal auf die umliegende Landwirtschaft werfen, denn wo es nur noch riesige Monokulturen ohne Hecken und Wälder gibt, da kann der Wind natürlich die Erde so richtig aufwirbeln und zu Sandstürmen führen." Darüber lohnt es sich nachzudenken, ganz gewiss. Das ist ähnlich wie mit den Auen und Mäandern bei Flüssen, die man abschaffte und erst nach extremen Hochwassern neu anlegen musste. Bio und Umwelt. Da war doch was...
Dienstag, 15. Februar 2011
Den Green Me Award vergeben alljährlich Green me und der Nabu Berlin für Exposés grüner Spiel- und Dokumentarfilmstoffe. Gestern Abend nun fand die Verleihung statt. Der mit 5.000 Euro dotierte 1.Preis ging an Christiane Schütze für "Doctor Taxi". Logline: Findiger Nigerianer schafft Industriestaatenschrott als Kunst getarnt zurück nach Deutschland und gerät in die Mühlen von Kunstmarkt und Bürokratie. Der Spezialpreis der Jury ging an Florian Philipp Gaull für "Monatskarte". Logline: Als der überzeugte Autofahrer Theo seinen Führerschein verliert und auf die Bahn umsteigen muss, wird sein Leben unfreiwillig auf den Kopf gestellt. Endlich! Mehr Interessantes dazu finden Sie unter http://greenme.de.
Montag, 10. Januar 2011
Die EpocheTimes gibt heute morgen eine gute Zusammenfassung. Nach der gestrigen, amüsant bis hanebüchenen Diskussion bei Frau Will im Fernsehen mit Lehrauftrag (Herr Funke gehört eindeutig ins Kabarett) stehen einem weiter die Haare zu Berge. Die Mischfutterindustrie steht mit ca. 70 Millionen Tonnen Tierfutterproduktion pro Jahr an der Spitze der deutschen Wirtschaft. Die Landesregierungen haben in den letzten Jahren die Kontrollen zurückgefahren und die Gesetzlichkeiten verwässert, aktuell die Kennzeichnungsverordnung für Tierfutter. Laut Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. seien die Dioxin-Skandale von 1999 und 2006 völlig identisch mit diesem aktuellen Dioxin-Skandal. Dort waren einmal Zitronen- bzw. Orangenschalen die Dioxinquelle gewesen und einmal Abfälle. Auch Klärschlämme werden regelmäßig für Tierfutter verwendet. Und trotz der Erinnerung an BSE ist inzwischen Tiermehl als Futtermittel für Schweine, Geflügel und Fische wieder gesetzlich erlaubt.Quelle: EpocheTimes online vom 10.01.11 - ganzen Artikel lesen
Donnerstag, 6. Januar 2011
Damit Sie im aktuellen Futtermittelskandal, der nur die konventionellen Landwirte betrifft, sicher sein können, haben wir die Stellungnahmen unserer Eierlieferanten hier zusammengefasst: Sie können diese als pdf herunterladen: Wie sagte Bio-Brotbox-Pate, TV-Moderator und demeter-Bauer Dieter Moor so schön: Biotiere werden artgerecht gefüttert und artgerechtes Futter ist nicht giftig.
Dienstag, 4. Januar 2011
... Bio-Betriebe von Dioxin-Verunreinigungen nicht betroffen. Berlin 04.01.2011 "Im Öko-Landbau sind isolierte Fettsäuren, die im aktuellen Fall Quelle für die Kontamination von Futter mit Dioxin waren, nicht erlaubt. Unter den gesperrten Betrieben ist kein Bio-Betrieb", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Betriebe, die einem der deutschen Öko-Verbände angehören, dürfen grundsätzlich keine konventionellen Pflanzenöle einsetzen. "Verbraucher können deshalb unbesorgt weiterhin Eier und Fleisch aus ökologischer Erzeugung kaufen", so Gerber. Ansprechpartner: Dr. Alexander Gerber, Tel. 030 28482300 Mit freundlichen Grüßen Tanja Barbian Referentin Presse & Recht Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) Marienstraße 19-20 10117 Berlin Fon +49 30 28482 305 Fax +49 30 28482 309 presse@boelw.de, barbian@boelw.de www.boelw.de
Freitag, 10. Dezember 2010
Von einigen werden wir ja belächelt, wenn wir betonen, ehrlicher Ökolandbau ist gut für die Umwelt, Bioprodukte sind gesünder usw. Bioprodukte schonen aber sogar den Geldbeutel. Zugegeben - indirekt. Und je mehr Menschen Bio essen, umso mehr könnten wir - indirekt - sparen. Sehen Sie es mal so: Lebensmittelüberwachung, Monitoring, Kontrollen auf Pestizide - das findet zunächst beim Hersteller statt. Und wer zahlts? Sie. Über den Preis. Und dann kommen die Lebensmittelüberwachung, Monitoring, Kontrollen auf Pestizide u. a. - staatliche Kontrollen, die auf Rückstände untersuchen, GVO-Analysen machen usw. Wer zahlt die? Sie auch. Über Steuern. Also zweimal bezahlt. Bei GVO-Produkten müssen dummerweise die, die die Verunreinigung fürchten, zunächst die Kontrollen bezahlen, nicht die GVO-Bauern selbst. Also Extrakosten. Wie könnten wir alle diese Zusatzkosten sparen? Fröhliches Nachdenken zum Adventswochenende  ...
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Die TAZ hats heute geschrieben - es gab mal wieder ziemliche kriminelle Energie im Biobereich. Ein italienischer Schweine-Bauer (das Wort kann man jetzt bewerten, wie man möchte  ) vertickerte einige Monate konventionelles Fleisch als Bio-Fleisch. Gleich vorab: In unseren Theken ist davon nichts gelandet. Der Aufmerksamkeit und dem Zweifel eines Großhändler gedankt wurde der Betrug aufgedeckt. Eine zentrale Zertifkatedatenbank wäre eine tolle Sache - das wäre ein Thema für die EU-Kommission und nicht der Krümmungsgrad von Gurken. Trotzdem nun wieder ein Einzelner die Branche beschämt, bleibt nach wie vor festzustellen, dass die allermeisten Erzeuger nicht von der Gier getrieben sind, sondern ehrlichen Herzens Bioprodukte erzeugen. Und je besser bekannt wird, dass Betrüger im Grunde keine Chance haben, die Verbaucher zu verar..., und je härter ein solch krimineller Betrug geahndet wird, umso schwieriger wird es für solche Betrüger, ihren Betrug zu vollenden.
Montag, 2. August 2010
Für alle Zweifler: Wer mit Bio-Produkten den Verbraucher täuscht, kommt nicht mit einem "blauen Auge" davon. Wie die Ludwigsburger Zeitung am Samstag berichtete, verkaufte ein Ehepaar über einen längeren Zeitraum konventionellen Tee als Biotee. Dafür gab es 8 Monate Haft auf Bewährung. Insofern sage ich allen Zweiflern an der Integrität von Bio, dass wir zwar vor krimineller Energie nicht gefeit sind, aber Betrüger ein äußerst riskantes Geschäft betreiben. Biobetrug lohnt sich nicht.
Freitag, 30. Juli 2010
Geht es nach dem Willen der Brandenburger Landesregierung, könnten etliche Millionen Fördergelder für Brandenburgs Ökolandwirtschaft nicht mehr genutzt werden. Brandenburg ist führend im Ökolandbau (10 % der landwirtschaftlichen Fläche) und hat einen extrem guten Absatzmarkt direkt vor der Haustür. Lesen Sie die Hintergründe in einem guten Artikel in der PNN.
Donnerstag, 29. Juli 2010
Leider läuft auch im Biobereich nicht immer alles glatt. Die Stiftung Warentest hat heute die Testergebnisse für Reis veröffentlicht ( tabellarische Übersicht hier). Dabei wurde festgestellt, dass der "Echte Basmati-Reis braun" von Green mit dem MHD 30.07.2011 zu stark mit dem Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 belastet ist. Wir nehmen sofort diesen Reis aus dem Verkauf. Wir bitten alle Kunden, die diesen Reis mit dem MHD 30.07.2010 in der letzten Zeit gekauft haben, das Corpus delicti in ihre BIO COMPANY Filiale zurückzubringen. Wir erstatten Ihnen selbstverständlich den Kaufpreis.Sobald wir von Green eine Stellungnahme vorliegen haben, werden wir sie hier veröffentlichen.
Donnerstag, 22. Juli 2010
Heute morgen beim Durchsehen der Mails und online-Schlagzeilen im Netz entdeckt: den Bio-Junky. Der Bio-Junky schreibt über seine persönlich getesteten Bioprodukte, vielleicht ist ein Tip oder Rat auch für Sie dabei? Ziemlich gut ist, dass Zutaten und Nährwerte gleich mit im Artikel stehen, sodaß Sie mit diesen Zahlen planen könnnen, wenn Sie es denn müssten.
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